Krankheitsbild
  die Erkrankung, die keiner hat

Körperliche Beschwerden, die sich nicht oder nicht hinreichend auf eine organische Erkrankung zurückführen lassen, werden als somatoforme Störungen bezeichnet. Das Krankheitsbild kann sich in unterschiedlicher Weise an verschiedenen Organsystemen äußern, wobei häufig eine multiple Symptomatik vorherrscht. Besonders verbreitet sind Schmerzen, Herz- und Kreislaufstörungen sowie Magen-Darm-Beschwerden, aber auch sexuelle und pseudoneurologische Symptome wie Koordinations- oder Gleichgewichtsstörungen können Ausdruck einer Somatisierungsstörung sein. Das Fehlen einer organischen Ursache für die beklagten körperlichen Beschwerden birgt für Arzt und Patient ein Dilemma. Der betroffene Patient fühlt sich durch die Diagnose in die „Psycho- Ecke“ abgeschoben, nicht ernst genommen, und misstraut daher der ärztlichen Kompetenz.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist bei somatoformen Erkrankungen ein Muss.


Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist bei somatoformen Erkrankungen ein Muss.

Die Vorteile einer stationären Rehabilitation im Fachklinikum Brandis

Im Fachklinikum Brandis werden somatische Beschwerden und psychische Störungen gleichgewichtig und zusammenhängend therapiert. Dieser somato-psychische Therapieansatz berücksichtigt die somatische Komponente der Erkrankung stärker, als dies bei konventionellen psychosomatischen Therapieansätzen – wenn überhaupt – der Fall ist. Dies ist nur deshalb möglich, weil das Fachklinikum Brandis über eine breite interdisziplinäre Kompetenz in verschiedenen medizinischen Fachrichtungen (Orthopädie, Psychosomatik, Neurologie) verfügt und somit auf die somatischen Beschwerden in anderer Qualität eingehen kann, als dies bei rein psychosomatisch ausgerichteten Einrichtungen der Fall ist.